Lernen neu gedacht: Was steckt hinter SoL? | Technikerschule Augsburg
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Lernen neu gedacht: Was steckt hinter SoL?

Ab September gestalten die Schüler:innen ihren Lernprozess aktiver mit. Lies hier, wie selbstorganisiertes Lernen aussieht und welche Vorteile es bietet.

Mit SoL lernen TA-Schüler:innen ab September praxisnäher, selbstständiger und strukturierter. Sie entwickeln ihre Problemlösekompetenz weiter und bereiten sich gezielt auf die Anforderungen des späteren Berufsalltags vor. Dabei bedeutet SoL nicht weniger Arbeit, sondern eine neue Art zu lernen: eigenverantwortlich, praxisnah und im eigenen Tempo.

Euch interessiert, wie SoL konkret an der TA umgesetzt werden soll? Dann lest weiter, schaut euch das Video an oder ladet das Infoblatt mit allen relevanten Informationen herunter.

1. Klare Ziele statt starrer Wege
Die Schüler:innen bekommen ein konkretes Lernziel von der Lehrkraft vorgegeben, das oft eingebettet ist in eine realistische Problemstellung.

Beispiel: „Entwickelt eine Lösung zur automatisierten Fehlererkennung.“

2. Ein SoL-Tag pro Woche
An einem Tag pro Woche findet Unterricht nach dem SoL-Konzept statt. Dieser Tag wird von den Schüler:innen selbstständig geplant und steht zur freien Verfügung. Zu jeder Zeit stehen Lehrkräfte bereit, die auf Wunsch Feedback und Unterstützung bieten. An den anderen Wochentagen findet konventioneller Unterricht statt. 

Beispiel: Mo., 8:00 – 15:00 Uhr SoL-Unterricht, Di. bis Fr. konventioneller Unterricht

3. Eigener Lernweg
Die Schüler:innen entscheiden selbst: Arbeite ich allein oder im Team? Nutze ich Videos, Skripte oder Praxisversuche? Gehe ich schnell vor oder intensiver?

3. Lehrkraft = Coach 
Die Rolle ändert sich: weniger „Vortrag“ (Frontalunterricht), mehr Unterstützung, Feedback und Impulse. Die Schüler:innen werden begleitet, nicht gesteuert.

4. Praxis & Ergebnisse
Am Ende steht ein Produkt (z. B. Modell, Analyse, Lösung), eine Präsentation oder Dokumentation der Aufgabe.
 

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